GOT Tierarztkosten 2026

Tierarztbesuche sind seit Ende 2022 deutlich teurer
Starke Preiserhöhung auch bei kleinen Behandlungen
Eine Tierkrankenversicherung übernimmt die hohen Tierarztkosten

Warum Tierarztbesuche deutlich teurer geworden sind

Seit Einführung der neuen Gebührenordnung für Tierärzte im November 2022 sind die GOT-Tierarztkosten spürbar gestiegen. Drei Jahre später ist klar: Die höheren Preise sind keine vorübergehende Anpassung, sondern der neue Standard.

Viele Tierhalter waren bei den ersten Rechnungen überrascht oder gar geschockt. Inzwischen zeigt sich bei nahezu jeder größeren Behandlung, wie stark sich die neue GOT auf die Tierarztkosten auswirkt.

Wer heute einen Tierarzttermin wahrnimmt, sollte wissen, wie sich die Gebühren zusammensetzen und welche finanziellen Risiken bestehen.

Wie hoch ist die GOT Gebührenordnung für Tierärzte?

Die GOT legt verbindlich fest, welche Leistungen Tierärzte abrechnen dürfen und in welchem Gebührenrahmen sich diese bewegen.

Wichtig ist: Die Gebührenordnung nennt keine Pauschalpreise für eine komplette Behandlung. Stattdessen enthält sie feste Beträge für einzelne Leistungen. Diese dürfen je nach Aufwand mit dem einfachen bis zum dreifachen Satz berechnet werden. In Ausnahmefällen ist sogar ein noch höherer Satz möglich.

Jeder Tierarzt darf selbst entscheiden, welchen GOT-Satz er abrechnet. Neben der Grundgebühr kommen dann Beratung, Medikamente, Verbrauchsmaterial, Laborkosten, Diagnostik und Narkose hinzu. Aus einer vermeintlich "kleinen" Behandlung kann schnell eine Rechnung von 80 bis 150 Euro entstehen. Eine Operation oder Notfallbehandlung kostet mehrere tausend Euro.

Hier findest Du Beispiele, was reguläre Besuche beim Tierarzt und Operationen in etwa kosten können:

Kosten für Hunde je Behandlungsart
  • Zahnsteinentfernung: ca. 800 Euro
  • Allergie: ca. 350 Euro
  • Zahnfleischentzündung: ca. 250 Euro
  • Magen-Darm-Erkrankung: ca. 150 Euro
  • Ohrenentzündung: ca. 170 Euro
  • Hautausschlag: ca. 120 Euro
Operationskosten für Hunde
  • Bandscheibenvorfall: ca. 5.000 Euro
  • Fraktur: ca. 3.500 Euro
  • Magendrehung: ca. 4.000 Euro
  • Ellbogengelenkdysplasie: ca. 3.000 Euro
  • Kreuzbandriss: ca. 3.500 Euro
  • Fremdkörperentfernung OP: ca. 3.000 Euro

Notfall und Unfall – wer zahlt die Tierarztkosten?

Kommt es zu einem Unfall, stellt sich oft die Frage: Wer zahlt die Tierarztkosten?

Grundsätzlich trägt zunächst der Tierhalter die Kosten. Anders als in der Humanmedizin gibt es keine gesetzliche Absicherung.

Wird Dein Tier jedoch durch eine fremde Person oder deren Tier verletzt, kann unter Umständen die Haftpflichtversicherung des Verursachers einspringen. Voraussetzung ist, dass eine eindeutige Haftung besteht.

Eigene Tierarztkosten aufgrund von Krankheit oder selbst verursachten Unfällen übernimmt eine Haftpflichtversicherung dagegen nicht.

Übernimmt die Haftpflicht die Tierarztkosten?

Eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung deckt in erster Linie Schäden ab, die Dein Tier bei Dritten verursacht.

Beispiel: Dein Hund verletzt einen anderen Hund. In diesem Fall kann Deine Haftpflichtversicherung die Tierarztkosten des anderen Halters übernehmen.

Nicht übernommen werden dagegen:

  • Eigene Tierarztkosten
  • Erkrankungen
  • Operationen am eigenen Tier

Hierfür ist eine Tierkrankenversicherung oder OP-Versicherung notwendig.

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Das geht! Mit einer Tierkrankenversicherung oder OP-Versicherung bist Du finanziell auf der sicheren Seite.
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Die Tierkrankenversicherung für Hunde, Katzen und Pferde

Günstig war ein Tierarztbesuch noch nie. Aber mit der neuen Gebührenordnung für Tierärzte steigen die Tierarztkosten noch einmal rasant an. Um dem Tier trotz der hohen Preise die bestmögliche Behandlung zukommen lassen zu können, lohnt sich der Abschluss einer Tierkrankenversicherung. Denn damit ermöglichst Du Deinem Haustier eine Versorgung unabhängig von der Rechnung.

 

Ob die Kosten beim Tierarzt für das Röntgen oder die Behandlung einer Katze, eines Hundes oder eines Pferdes: Die Tierkrankenversicherung übernimmt die Aufwendungen. In welcher Höhe und für welche Maßnahmen ist vom gewählten Tarif abhängig. Hierbei gibt es entscheidende Unterschiede.

Folgende Leistungen können versichert sein:

OP-Versicherung
Sie übernimmt die Kosten für Operationen sowie häufig Vor- und Nachbehandlungen. Normale Behandlungen sind nicht enthalten.

Mehr zur OP-Versicherung

Tierkranken-Vollversicherung
Sie deckt neben Operationen auch ambulante Behandlungen, Diagnostik, Medikamente und teilweise Vorsorgeuntersuchungen ab.

Mehr zur Tierkrankenversicherung

Welche Versicherung deckt alle Tierarztkosten?

Eine häufige Frage im Zusammenhang mit steigenden GOT-Tierarztkosten lautet: Welche Versicherung deckt alle Tierarztkosten?

Eine hundertprozentige Absicherung ohne Einschränkungen gibt es in der Praxis kaum. Entscheidend ist der gewählte Tarif.

Grundsätzlich unterscheidet man:

Gute Tarife beinhalten eine freie Tierarztwahl. Außerdem bieten einige Anbieter auch einen Auslandsschutz. Dieser ist besonders wichtig, wenn Du Dein Haustier mit in den Urlaub nimmst.

Wichtig ist dabei, dass der Tarif Leistungen nach aktueller GOT übernimmt und auch höhere Gebührensätze einschließt. Manche Versicherungen begrenzen die Erstattung auf den zweifachen Satz der GOT. Im Notdienst kann das zu Eigenanteilen führen.

Eine umfassende Tierkrankenversicherung mit hoher GOT Erstattung kommt einer vollständigen Kostenübernahme am nächsten. Dennoch sollten immer Selbstbeteiligungen und Leistungsgrenzen geprüft werden.

Drei Jahre neue GOT – warum Tierarztkosten dauerhaft höher bleiben

Seit 2022 hat sich das Preisniveau stabil auf einem höheren Niveau eingependelt. Tierarztkosten sind kein kurzfristiges Phänomen mehr, sondern strukturell gestiegen.

Besonders stark wirken sich aus:

  • Notdienstzuschläge
  • aufwendige Diagnostik
  • Operationen
  • stationäre Aufenthalte

Ein Notfall am Wochenende kann heute schnell 1.500 bis 3.000 Euro kosten. Komplexe Operationen liegen deutlich darüber.

Viele Tierhalter erleben daher auch 2026 noch einen Schock, wenn eine größere Rechnung ins Haus kommt.

Was Tierhalter jetzt beachten sollten

Die GOT Tierarztkosten sind verbindlich geregelt und lassen sich nicht umgehen. Wer finanzielle Überraschungen vermeiden möchte, sollte entweder ausreichende Rücklagen bilden oder frühzeitig über eine passende Absicherung nachdenken.

Gerade bei jungen Tieren ist der Abschluss einer Versicherung meist günstiger und ohne Risikozuschläge möglich.

Schätze Deine Tierarztkosten realistisch ein

Die neue Gebührenordnung für Tierärzte hat das Kosteniveau nachhaltig verändert. Tierarztbesuche sind seit 2022 deutlich teurer geworden, insbesondere bei Operationen und Notfällen. Wer versteht, wie sich die GOT Tierarztkosten zusammensetzen und welche Versicherungen tatsächlich leisten, kann finanzielle Risiken besser einschätzen und vorsorgen.

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Häufige Fragen zur GOT und Tierarztkosten

Eine Hundekrankenversicherung kann nahezu alle Tierarztkosten übernehmen, wenn es sich um einen leistungsstarken Volltarif handelt. Wichtig ist, dass der Tarif Behandlungen nach der aktuellen GOT auch bis zum höheren Gebührensatz erstattet und keine niedrigen Leistungsgrenzen enthält. Eine vollständige Kostenübernahme ohne Einschränkungen gibt es jedoch nur selten, da Selbstbeteiligungen oder Jahreshöchstgrenzen üblich sind.
Eine Tierkranken Vollversicherung kommt einer vollständigen Absicherung am nächsten, da sie sowohl Operationen als auch ambulante Behandlungen, Diagnostik und Medikamente abdeckt. Entscheidend ist, dass der Tarif die Erstattung nach aktueller GOT nicht auf den einfachen Satz begrenzt. Eine OP Versicherung allein deckt dagegen nur operative Eingriffe ab.
Tierarztkosten können bei der HanseMerkur in der Regel digital über das Kundenportal oder die App eingereicht werden. Dafür wird die vollständige Tierarztrechnung mit Diagnose und GOT-Positionen benötigt. Nach Prüfung erfolgt die Erstattung entsprechend der vereinbarten Tarifbedingungen.

Die Tierarztkosten für eine Katze hängen von der Behandlung ab und richten sich nach der GOT. Eine einfache Untersuchung liegt beim einfachen Satz bei 23,62 Euro, hinzu kommen häufig weitere Positionen wie Beratung oder Medikamente. Bei Operationen oder Notfällen können schnell mehrere hundert bis tausend Euro entstehen.

Die Kosten für eine Operation beim Hund variieren stark je nach Eingriff und Aufwand. Kleinere Operationen beginnen häufig im Bereich von 800 Euro, größere Eingriffe inklusive Narkose, Diagnostik und Nachsorge können mehrere tausend Euro kosten. Notdienstzuschläge erhöhen die Rechnung zusätzlich.
Die GOT legt feste Gebührensätze für einzelne tierärztliche Leistungen fest. Tierärzte dürfen diese Leistungen je nach Aufwand mit dem einfachen bis zum dreifachen Satz abrechnen, in Ausnahmefällen auch darüber hinaus. Die tatsächlichen Tierarztkosten ergeben sich aus der Kombination mehrerer GOT Positionen.

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