Ein Bandscheibenvorfall beim Hund entsteht, wenn eine Bandscheibe zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule beschädigt wird und auf das Rückenmark oder die umliegenden Nerven drückt. Dadurch kann es zu starken Schmerzen und teilweise auch zu neurologischen Ausfällen kommen.
Die Bandscheiben wirken normalerweise wie Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln. Wenn sie sich verändern, verhärten oder reißen, kann Bandscheibenmaterial in den Wirbelkanal gelangen und dort Druck auf das Rückenmark ausüben.
Besonders häufig tritt ein Bandscheibenvorfall bei bestimmten Hunderassen auf, etwa beim Dackel, Französischen Bulldoggen oder Beagles. Aber auch größere Hunde können betroffen sein.
Typische Symptome sind Schmerzen im Rückenbereich, eine steife Haltung, Probleme beim Aufstehen oder Treppensteigen sowie ein unsicherer Gang. In schweren Fällen können auch Lähmungserscheinungen auftreten.
Die Ursache liegt häufig in einer degenerativen Veränderung der Bandscheiben. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre Elastizität und können leichter beschädigt werden. Auch genetische Faktoren spielen bei manchen Hunderassen eine Rolle.
Neben altersbedingten Veränderungen können auch Verletzungen oder starke Belastungen der Wirbelsäule einen Bandscheibenvorfall auslösen.
Um die Diagnose zu sichern, werden häufig bildgebende Verfahren eingesetzt, etwa Röntgenaufnahmen, Computertomografie oder eine MRT-Untersuchung.
Die Behandlung hängt stark davon ab, wie schwer der Vorfall ist und ob eine Operation notwendig wird. Zu den typischen Kosten gehören beispielsweise:
Wenn eine Operation erforderlich ist, können die Kosten schnell zwischen etwa 2.000 und 5.000 Euro oder mehr liegen.
Viele Hundekrankenversicherungen oder Hunde-OP-Versicherungen übernehmen die Kosten für die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls, wenn dieser medizinisch notwendig behandelt werden muss.
Voraussetzung ist meist, dass die Erkrankung erst nach Versicherungsbeginn auftritt und zuvor keine entsprechenden Beschwerden oder Diagnosen bekannt waren.
Je nach Tarif können unter anderem folgende Leistungen erstattet werden:
Die Hundekrankenversicherung der HanseMerkur übernimmt grundsätzlich medizinisch notwendige tierärztliche Behandlungen und Operationen. Dazu können auch Eingriffe an der Wirbelsäule gehören, beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall.
Je nach Tarif können neben der Operation auch Diagnostik, Medikamente und Nachbehandlungen übernommen werden. Die Erstattung erfolgt in der Regel nach der Gebührenordnung für Tierärzte bis zum vereinbarten GOT-Satz.
Wichtig ist, dass die Erkrankung nicht bereits vor Versicherungsbeginn bekannt war und mögliche Wartezeiten abgelaufen sind.
Ein Bandscheibenvorfall beim Hund kann zu starken Schmerzen und erheblichen Bewegungseinschränkungen führen. In schweren Fällen ist eine Operation notwendig, die mit hohen Tierarztkosten verbunden sein kann.
Eine passende Hundekrankenversicherung oder Hunde-OP-Versicherung kann helfen, diese Kosten abzufedern und sicherzustellen, dass der Hund die notwendige Behandlung erhält. Wichtig ist dabei, den Versicherungsschutz möglichst früh abzuschließen, solange der Hund noch gesund ist.

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