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Gesundheitsprüfung

Gesundheitsprüfung

Zuletzt bearbeitet am:
16. März 2026

Die Gesundheitsprüfung ist ein Verfahren, bei dem Versicherer vor Abschluss einer Tierkrankenversicherung oder Tier-OP-Versicherung den aktuellen Gesundheitszustand eines Tieres beurteilen. Ziel dieser Prüfung ist es, das individuelle Risiko einzuschätzen und zu entscheiden, ob und zu welchen Bedingungen ein Versicherungsschutz angeboten werden kann.

Im Rahmen der Gesundheitsprüfung müssen Tierhalter in der Regel Fragen zum Gesundheitszustand des Tieres beantworten. Dabei geht es beispielsweise um frühere Erkrankungen, Operationen oder laufende Behandlungen.

Welche Angaben werden bei der Gesundheitsprüfung abgefragt?

Die Gesundheitsprüfung erfolgt meist über einen Fragenkatalog im Versicherungsantrag. Typische Fragen betreffen unter anderem:

  • bekannte Erkrankungen oder Verletzungen
  • frühere Operationen oder Behandlungen
  • regelmäßige Medikamente
  • bestehende chronische Krankheiten
  • aktuelle Beschwerden oder tierärztliche Diagnosen

Bei manchen Versicherungen kann zusätzlich eine tierärztliche Untersuchung verlangt werden, insbesondere wenn das Tier bereits älter ist oder bestimmte Vorerkrankungen vorliegen.

Warum führen Versicherungen eine Gesundheitsprüfung durch?

Versicherungen kalkulieren ihre Tarife auf Basis von Risiken. Die Gesundheitsprüfung hilft dabei einzuschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass in Zukunft Tierarztkosten entstehen.

Auf Grundlage der Angaben können Versicherer entscheiden, ob:

  • der Versicherungsschutz ohne Einschränkungen angeboten wird
  • bestimmte Erkrankungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden
  • ein Risikozuschlag im Beitrag erhoben wird

Die Gesundheitsprüfung dient also der Risikobewertung vor Vertragsbeginn.

Welche Folgen können Vorerkrankungen haben?

Wenn ein Tier bereits bekannte Erkrankungen hat, kann das Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben. In manchen Fällen schließen Versicherer bestimmte Krankheiten oder Behandlungen vom Leistungsumfang aus.

Typische Beispiele können sein:

  • Ausschluss von bereits bestehenden Erkrankungen
  • Einschränkungen bei bestimmten Behandlungen
  • Beitragszuschläge aufgrund eines erhöhten Risikos

Viele Versicherungen übernehmen grundsätzlich keine Kosten für Krankheiten, die bereits vor Vertragsbeginn diagnostiziert wurden.

Warum sind korrekte Angaben wichtig?

Bei der Gesundheitsprüfung gilt eine sogenannte Anzeigepflicht. Das bedeutet, dass Tierhalter alle Fragen im Versicherungsantrag vollständig und wahrheitsgemäß beantworten müssen.

Unvollständige oder falsche Angaben können dazu führen, dass der Versicherer im Leistungsfall die Kostenübernahme ablehnt oder den Vertrag anpasst.

Was bedeutet eine Gesundheitsprüfung in der Tierkrankenversicherung?

Die Gesundheitsprüfung ist ein wichtiger Bestandteil beim Abschluss einer Tierkrankenversicherung oder Tier-OP-Versicherung. Sie dient dazu, den Gesundheitszustand eines Tieres vor Vertragsbeginn zu beurteilen und den Versicherungsschutz entsprechend zu gestalten.

Für Tierhalter ist es daher wichtig, alle Fragen im Antrag sorgfältig zu beantworten. Ein frühzeitiger Abschluss der Versicherung kann sinnvoll sein, da gesunde Tiere in der Regel einfacher und ohne Einschränkungen versichert werden können.

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