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Herzinsuffizienz bei Hunden und Katzen

Herzinsuffizienz bei Hunden und Katzen

Zuletzt bearbeitet am:
25. März 2026

Was ist eine Herzinsuffizienz bei Hunden und Katzen?

Die Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper pumpen kann. Dadurch werden Organe und Gewebe nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt, was langfristig zu gesundheitlichen Problemen führt.

Sowohl Hunde als auch Katzen können von einer Herzinsuffizienz betroffen sein. Während sich die Erkrankung bei Hunden häufig durch Husten bemerkbar macht, zeigen Katzen oft unspezifischere Symptome, was die Diagnose erschweren kann.

Welche Symptome treten bei Hunden und Katzen auf?

Die Anzeichen unterscheiden sich teilweise zwischen Hunden und Katzen, sind aber oft ähnlich unspezifisch – besonders zu Beginn der Erkrankung.

Typische Symptome bei Hunden:

  • Husten, vor allem in Ruhe oder nachts
  • schnelle Ermüdung bei Bewegung
  • Atemprobleme oder Kurzatmigkeit
  • verminderte Leistungsfähigkeit

Typische Symptome bei Katzen:

  • schnelle oder angestrengte Atmung
  • Rückzug oder geringere Aktivität
  • Appetitlosigkeit
  • in schweren Fällen Atemnot

In fortgeschrittenen Stadien kann es bei beiden Tierarten zu Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum oder in der Lunge kommen.

Wie entsteht eine Herzinsuffizienz?

Die Herzinsuffizienz ist meist die Folge einer anderen Herzerkrankung. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Hunden und Katzen.

Bei Hunden sind häufig Herzklappenerkrankungen die Ursache.
Bei Katzen liegt die Ursache oft im Herzmuskel selbst, zum Beispiel bei einer sogenannten hypertrophen Kardiomyopathie.

Weitere mögliche Ursachen sind:

  • angeborene Herzfehler
  • altersbedingte Veränderungen
  • Bluthochdruck
  • andere Grunderkrankungen

Wie wird eine Herzinsuffizienz diagnostiziert?

Um eine Herzinsuffizienz festzustellen, sind mehrere Untersuchungen notwendig. Tierärzte kombinieren dabei verschiedene Diagnosemethoden.

Typische Untersuchungen sind:

  • Abhören von Herz und Lunge
  • Röntgenaufnahmen
  • Ultraschall des Herzens
  • Blutuntersuchungen
  • EKG

Gerade bei Katzen ist eine genaue Diagnostik wichtig, da Symptome oft erst spät auffallen.

Welche Kosten können entstehen?

Die Behandlung einer Herzinsuffizienz ist in der Regel langfristig angelegt. Neben der Diagnose entstehen vor allem laufende Kosten für Medikamente und Kontrollen.

Typische Kostenpunkte sind:

  • Diagnostik wie Röntgen oder Herzultraschall
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen
  • Medikamente zur Unterstützung der Herzfunktion
  • Anpassung der Therapie im Verlauf
  • Notfallbehandlungen bei Verschlechterung

Da die Erkrankung meist dauerhaft behandelt wird, können sich die Kosten über die Zeit deutlich summieren.

Übernimmt eine Tierkrankenversicherung die Behandlung?

Viele Tierkrankenversicherungen übernehmen die Kosten für die Behandlung einer Herzinsuffizienz, wenn die Erkrankung erst nach Versicherungsbeginn auftritt und zuvor keine entsprechenden Diagnosen bekannt waren.

Je nach Tarif können beispielsweise folgende Leistungen erstattet werden:

  • Diagnostik zur Abklärung der Erkrankung
  • Medikamente und laufende Behandlung
  • Kontrolluntersuchungen
  • Notfallbehandlungen

Bei reinen Tier OP Versicherungen ist die Kostenübernahme häufig eingeschränkt, da die Behandlung in den meisten Fällen nicht operativ erfolgt.

Herzinsuffizienz und Tierkrankenversicherung

Eine Herzinsuffizienz bei Hunden und Katzen ist eine ernsthafte Erkrankung, die häufig schleichend beginnt und lange unbemerkt bleiben kann. Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer passenden Therapie lässt sich die Lebensqualität jedoch oft deutlich verbessern.

Da die Behandlung langfristig erfolgt und regelmäßige Tierarztkosten verursacht, kann eine Tierkrankenversicherung eine wichtige Unterstützung sein. Ein früher Abschluss sorgt dafür, dass auch chronische Erkrankungen umfassend abgesichert sind.

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