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Hüftdysplasie beim Hund

Hüftdysplasie beim Hund

Zuletzt bearbeitet am:
16. März 2026

Die Hüftdysplasie, auch bekannt als HD, ist eine Erkrankung des Hüftgelenks bei Hunden. Dabei passen der Hüftkopf und die Hüftpfanne nicht optimal zusammen. Durch diese Fehlstellung wird das Gelenk instabil, was langfristig zu Schmerzen, Entzündungen und häufig auch zu Arthrose führen kann.

Hüftdysplasie tritt besonders häufig bei mittelgroßen und großen Hunderassen auf, etwa bei Labrador Retrievern, Deutschen Schäferhunden oder Golden Retrievern. Grundsätzlich kann jedoch jeder Hund betroffen sein.

Typische Symptome sind Schwierigkeiten beim Aufstehen, ein wackelnder Gang der Hinterhand oder eine geringere Bewegungsfreude. Manche Hunde zeigen auch Schmerzen beim Treppensteigen oder beim Springen.

Wie entsteht eine Hüftdysplasie?

Die Erkrankung ist häufig genetisch bedingt. Das bedeutet, dass bestimmte Hunderassen eine höhere Veranlagung für eine Hüftdysplasie haben. Auch Faktoren wie Wachstum, Gewicht oder starke Belastung im Welpenalter können die Entwicklung beeinflussen.

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine tierärztliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen des Hüftgelenks.

Welche Kosten entstehen bei Hüftdysplasie?

Die Behandlung hängt stark vom Schweregrad der Erkrankung ab. In leichteren Fällen kann eine konservative Therapie ausreichen, während in schweren Fällen eine Operation notwendig sein kann.

Typische Kosten entstehen beispielsweise durch:

  • tierärztliche Untersuchung und Diagnostik
  • Röntgen oder weitere bildgebende Verfahren
  • Medikamente und Schmerztherapie
  • Physiotherapie oder Bewegungstherapie
  • eventuell eine Operation am Hüftgelenk

Je nach Behandlung können die Kosten mehrere tausend Euro betragen. Besonders chirurgische Eingriffe wie Hüftoperationen oder der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks sind sehr kostenintensiv.

Übernimmt eine Hundekrankenversicherung die Behandlung?

Viele Hundekrankenversicherungen oder Hunde-OP-Versicherungen übernehmen die Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen bei Hüftdysplasie. Voraussetzung ist in der Regel, dass die Erkrankung erst nach Abschluss der Versicherung auftritt und keine bekannte Vorerkrankung besteht.

Je nach Tarif können unter anderem folgende Leistungen erstattet werden:

  • Diagnostik wie Röntgen oder Untersuchungen
  • Operationen am Hüftgelenk
  • Medikamente und Nachbehandlungen
  • teilweise auch Physiotherapie

Übernimmt die HanseMerkur eine Hüftdysplasie?

Die Hundekrankenversicherung der HanseMerkur übernimmt grundsätzlich die Kosten für medizinisch notwendige tierärztliche Behandlungen und Operationen. Dazu können auch orthopädische Erkrankungen wie Hüftdysplasie gehören.

Die genaue Leistung hängt jedoch vom gewählten Tarif und den Versicherungsbedingungen ab. Wichtig ist insbesondere, dass die Erkrankung nicht bereits vor Versicherungsbeginn bekannt war und mögliche Wartezeiten abgelaufen sind.

Hüftdysplasie beim Hund

Hüftdysplasie ist eine häufige Erkrankung bei Hunden, die langfristig zu erheblichen Schmerzen und hohen Tierarztkosten führen kann. Eine passende Hundekrankenversicherung oder Hunde-OP-Versicherung kann dabei helfen, die Kosten für Diagnose, Behandlung und Operation abzufedern.

Für Hundebesitzer ist es deshalb sinnvoll, sich frühzeitig mit dem Thema Versicherungsschutz zu beschäftigen – idealerweise, solange der Hund noch gesund ist.

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Denis Klefenz mit Hund Paul
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