Die Magendrehung gehört zu den gefährlichsten akuten Erkrankungen bei Hunden und ist immer ein tiermedizinischer Notfall. Dabei dreht sich der Magen um die eigene Achse. Durch diese Drehung werden sowohl der Ein- und Ausgang des Magens als auch wichtige Blutgefäße abgeschnürt. Ohne schnelle Behandlung kann eine Magendrehung lebensbedrohlich werden.
Besonders häufig betroffen sind große Hunderassen mit tiefem Brustkorb, etwa Deutsche Doggen, Schäferhunde oder Weimaraner. Grundsätzlich kann die Erkrankung jedoch bei jedem Hund auftreten.
Typische Anzeichen sind ein stark aufgeblähter Bauch, Unruhe, erfolgloses Würgen, Speicheln oder Atemprobleme. Viele Hunde wirken plötzlich apathisch oder zeigen deutliche Schmerzen. In solchen Fällen sollte der Hund sofort in eine Tierklinik gebracht werden.
Die genaue Ursache lässt sich nicht immer eindeutig feststellen. Häufig spielt jedoch eine Kombination aus mehreren Faktoren eine Rolle. Dazu zählen unter anderem eine große Futtermenge, schnelle Futteraufnahme, Bewegung direkt nach dem Fressen oder eine genetische Veranlagung bestimmter Hunderassen.
Bei der Magendrehung füllt sich der Magen zunächst mit Gas und Nahrung. Anschließend kann er sich drehen und die Blutversorgung wird gestört. Ohne schnelle Operation kann das Gewebe im Magen absterben.
Da es sich um einen Notfall handelt, wird die Behandlung meist sofort in einer Tierklinik durchgeführt. Dabei entstehen verschiedene Kosten, zum Beispiel für:
Je nach Klinik und Behandlungsverlauf können die Kosten für eine Magendrehung zwischen etwa 2.500 und 6.000 Euro oder mehr liegen. Besonders im tierärztlichen Notdienst können zusätzliche Gebühren nach der Gebührenordnung für Tierärzte entstehen.
Viele Hundekrankenversicherungen oder Hunde-OP-Versicherungen übernehmen die Kosten für eine Magendrehung, da es sich um einen akuten medizinischen Notfall handelt. Voraussetzung ist in der Regel, dass die Erkrankung erst nach Abschluss der Versicherung auftritt und keine bekannten Vorerkrankungen vorliegen.
Je nach Tarif können unter anderem folgende Leistungen erstattet werden:
Die Hundekrankenversicherung der HanseMerkur übernimmt grundsätzlich medizinisch notwendige Operationen und tierärztliche Behandlungen. Dazu zählen auch Notoperationen wie eine Magendrehung.
Je nach Tarif können neben der Operation auch Diagnostik, Medikamente sowie die Nachsorge erstattet werden. Die Abrechnung erfolgt dabei üblicherweise nach der Gebührenordnung für Tierärzte bis zu einem bestimmten GOT-Satz.
Wichtig ist jedoch, dass der Hund bereits versichert war, bevor die Erkrankung auftritt und eventuelle Wartezeiten abgelaufen sind.
Eine Magendrehung beim Hund ist ein akuter medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden muss. Da Diagnostik, Operation und Nachbehandlung hohe Kosten verursachen können, kann eine passende Hundekrankenversicherung oder Hunde-OP-Versicherung eine wichtige finanzielle Entlastung sein.
Für viele Hundehalter ist es daher sinnvoll, den Versicherungsschutz frühzeitig abzuschließen, solange der Hund gesund ist und noch keine Erkrankungen vorliegen.

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