Rassespezifische Erkrankungen bei Katzen sind Krankheiten, die bei bestimmten Katzenrassen häufiger auftreten als bei anderen. Ursache sind genetische Faktoren oder zuchtbedingte Merkmale.
Auch bei Katzen berücksichtigen Versicherer rassespezifische Risiken bei der Tarifgestaltung und Gesundheitsprüfung.
Beispiele für rassetypische Erkrankungen sind:
Solche Erkrankungen verlaufen häufig chronisch und können langfristige Tierarztkosten verursachen.
Je nach Tarif und Versicherer kann der Umgang mit rassespezifischen Erkrankungen unterschiedlich sein. Möglich sind:
Viele moderne Katzenkrankenversicherungen verzichten jedoch auf pauschale Ausschlüsse und leisten, solange keine Vorerkrankung bekannt war.
Eine genetische Veranlagung allein gilt nicht als Vorerkrankung. Erst wenn Symptome, Diagnosen oder Behandlungen vor Vertragsabschluss vorlagen, liegt eine versicherungsrelevante Vorerkrankung vor.
Vor allem bei Rassekatzen ist ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen sinnvoll. Eine frühzeitige Absicherung kann helfen, spätere finanzielle Belastungen bei chronischen Erkrankungen abzufedern.
