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Röntgenuntersuchung

Röntgenuntersuchung

Zuletzt bearbeitet am:
16. März 2026

Die Röntgenuntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren in der Tiermedizin, mit dem Tierärzte einen Blick ins Innere des Körpers werfen können. Mithilfe von Röntgenstrahlen lassen sich vor allem Knochen, Gelenke und bestimmte Organe sichtbar machen.

Röntgen gehört zu den am häufigsten eingesetzten Diagnosemethoden in der Tierarztpraxis. Es hilft dabei, Verletzungen, Veränderungen am Skelett oder bestimmte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Wann wird eine Röntgenuntersuchung durchgeführt?

Tierärzte setzen Röntgen häufig ein, wenn der Verdacht auf Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates besteht. Auch bei Problemen mit inneren Organen kann eine Röntgenaufnahme wichtige Hinweise liefern.

Typische Gründe für eine Röntgenuntersuchung sind zum Beispiel:

  • Knochenbrüche oder Gelenkverletzungen
  • Lahmheiten oder Schmerzen beim Laufen
  • Erkrankungen der Wirbelsäule
  • Fremdkörper im Magen oder Darm
  • Untersuchung von Herz und Lunge

Auch bei der Diagnose von Gelenkerkrankungen oder zur Kontrolle nach Operationen wird Röntgen regelmäßig eingesetzt.

Wie läuft eine Röntgenuntersuchung ab?

Während der Untersuchung wird das Tier in eine bestimmte Position gebracht, damit der Tierarzt die betroffene Körperregion gut darstellen kann. In vielen Fällen reicht es aus, wenn das Tier ruhig gehalten wird.

Bei empfindlichen oder sehr unruhigen Tieren kann jedoch eine leichte Sedierung sinnvoll sein, damit die Aufnahmen möglichst genau werden.

Die eigentliche Aufnahme dauert meist nur wenige Sekunden. Anschließend werden die Bilder digital ausgewertet und vom Tierarzt beurteilt.

Welche Kosten können entstehen?

Die Kosten für eine Röntgenuntersuchung hängen davon ab, wie viele Aufnahmen notwendig sind und welche Körperregion untersucht wird. Zusätzlich können weitere Leistungen anfallen, etwa für:

  • tierärztliche Untersuchung vor der Bildgebung
  • Erstellung der Röntgenaufnahmen
  • Auswertung der Bilder
  • eventuell Sedierung oder zusätzliche Diagnostik

Je nach Umfang liegen die Kosten häufig zwischen etwa 80 und 250 Euro oder mehr.

Übernimmt eine Tierkrankenversicherung die Kosten für Röntgen?

Viele Tierkrankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine Röntgenuntersuchung, wenn diese medizinisch notwendig ist und zur Diagnose einer Erkrankung eingesetzt wird.

Je nach Tarif können etwa folgende Leistungen erstattet werden:

  • Röntgenaufnahmen zur Diagnostik
  • tierärztliche Untersuchung vor der Bildgebung
  • Auswertung der Aufnahmen
  • Kontrollröntgen nach Operationen

Bei reinen Tier-OP-Versicherungen werden Röntgenuntersuchungen häufig nur übernommen, wenn sie unmittelbar im Zusammenhang mit einer Operation stehen.

Röntgen bei Tieren

Die Röntgenuntersuchung gehört zu den wichtigsten Diagnoseverfahren in der Tiermedizin. Sie ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Beurteilung von Knochen, Gelenken und bestimmten Organen.

Eine Tierkrankenversicherung kann dazu beitragen, die Kosten für notwendige Röntgenuntersuchungen zu übernehmen und so eine umfassende medizinische Diagnostik für Tiere zu ermöglichen.

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