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Zahnstein bei Hund und Katze

Zahnstein bei Hund und Katze

Zuletzt bearbeitet am:
25. März 2026

Was ist Zahnstein bei Hund und Katze?

Zahnstein ist eine häufige Zahnerkrankung bei Hunden und Katzen. Dabei handelt es sich um verhärtete Ablagerungen auf den Zähnen, die aus Zahnbelag entstehen. Dieser Belag besteht aus Futterresten, Speichel und Bakterien. Wird er nicht regelmäßig entfernt, mineralisiert er und wird zu festem Zahnstein.

Zahnstein betrifft sowohl Hunde als auch Katzen und kann ohne Behandlung zu ernsthaften Problemen im Maulbereich führen.

Wie entsteht Zahnstein?

Die Entstehung beginnt meist mit weichem Zahnbelag. Dieser lagert sich besonders an den Zahnrändern und im Bereich des Zahnfleischs ab. Wird dieser Belag nicht entfernt, verhärtet er sich durch Mineralien im Speichel.

Folgende Faktoren können die Bildung von Zahnstein begünstigen:

  • mangelnde Zahnpflege
  • weiches Futter ohne mechanischen Abrieb
  • genetische Veranlagung
  • kleine Hunderassen mit enger Zahnstellung
  • zunehmendes Alter

Auch Katzen sind häufig betroffen, insbesondere wenn keine regelmäßige Zahnpflege erfolgt.

Welche Symptome treten auf?

Zahnstein entwickelt sich meist schleichend und bleibt zunächst unbemerkt. Mit der Zeit können jedoch deutliche Beschwerden entstehen.

Typische Anzeichen sind:

  • gelbliche bis braune Ablagerungen auf den Zähnen
  • unangenehmer Maulgeruch
  • gerötetes oder entzündetes Zahnfleisch
  • Schwierigkeiten beim Fressen
  • vermehrtes Speicheln

Unbehandelt kann Zahnstein zu Zahnfleischentzündungen, Zahnschmerzen oder sogar Zahnverlust führen.

Wie wird Zahnstein behandelt?

Zahnstein kann in der Regel nicht mehr durch einfache Pflege entfernt werden und muss tierärztlich behandelt werden. Häufig erfolgt eine professionelle Zahnreinigung unter Narkose.

Dabei werden:

  • Zahnstein und Beläge entfernt
  • Zähne gereinigt und poliert
  • das Zahnfleisch überprüft
  • bei Bedarf geschädigte Zähne behandelt oder entfernt

Eine regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt ist sinnvoll, um Probleme frühzeitig zu erkennen.

Welche Kosten können entstehen?

Die Kosten hängen vom Zustand der Zähne und dem Behandlungsaufwand ab. Neben der eigentlichen Reinigung können weitere Leistungen erforderlich sein.

Typische Kosten entstehen beispielsweise durch:

  • Untersuchung und Diagnostik
  • Narkose und Überwachung
  • professionelle Zahnreinigung
  • Zahnsanierung oder Zahnextraktion
  • Nachbehandlung

Je nach Umfang können die Kosten zwischen etwa 150 und 800 € oder mehr liegen.

Übernimmt eine Tierkrankenversicherung Zahnstein?

Die Kostenübernahme hängt stark vom gewählten Tarif ab. Viele Tierkrankenversicherungen übernehmen Zahnbehandlungen zumindest teilweise, insbesondere wenn medizinische Probleme vorliegen.

Je nach Tarif können beispielsweise folgende Leistungen erstattet werden:

  • Zahnreinigung bei medizinischer Notwendigkeit
  • Behandlung von Zahnfleischentzündungen
  • Entfernung geschädigter Zähne
  • Diagnostik und Nachbehandlung

Bei reinen Tier OP Versicherungen ist die Kostenübernahme häufig eingeschränkt und beschränkt sich meist auf operative Eingriffe.

Zahnstein bei Hund und Katze mit Tierkrankenversicherung

Zahnstein ist bei Hunden und Katzen weit verbreitet und sollte nicht unterschätzt werden. Ohne Behandlung kann er zu schmerzhaften Entzündungen und weiteren gesundheitlichen Problemen führen.

Eine regelmäßige Zahnpflege und tierärztliche Kontrolle sind entscheidend, um Zahnprobleme frühzeitig zu erkennen. Da Behandlungen, insbesondere unter Narkose, schnell kostenintensiv werden können, bietet eine Tierkrankenversicherung eine sinnvolle finanzielle Absicherung. Sie ermöglicht es, notwendige Behandlungen durchführen zu lassen, ohne dass die Kosten im Vordergrund stehen.

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Denis Klefenz mit Hund Paul
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